Prüfung:

    Achtung: Die Prüfung ist Teil des Zertifizierungsprozesses. Sie kann zu jeder Zeit nach Abschluss der theoretischen Ausbildung (Curriculum) abgelegt werden.

    Prüfungsbedingungen SSPT

    Die Prüfungszeit beträgt mindestens 30 Minuten. Hauptbestandteil der Prüfung ist ein vom Kandidaten vorher bestimmter und den Prüfern mindestens zwei Wochen vor der Prüfung zugeschickter schriftlicher Behandlungsfall, der detailliert diskutiert wird. Es folgen wenige Fragen aus der curricularen Ausbildung. Also: 10 Minuten Fall erzählen, 10 Minuten Nachfragen zu dem Fall, 10 Minuten grobe allgemeine Fragen zu der Theorie.

    Prüfer sind je ein Mitglied aus dem Ausbildungsinstitut und ein Mitglied aus der Prüfungskommission oder von der Prüfungskommission delegierte Experten. Die beiden Prüfer führen ein Konsens der Benotung herbei (siehe Prüfungsprotokoll). Die Prüfung gilt als bestanden, wenn der Prüfling in den fünf Einzelbeurteilungen nicht mehr als ein mangelhaft erzielt hat.

    Prüfungsort und –zeit werden mit dem Kandidaten abgestimmt. Prüfungen werden ohne Berechnung von Fahrtkosten für die beiden Prüfer jeweils im Frühjahr während der DGPSF-Tagung (diverse Orte) oder im Herbst während der Tagung der Deutschen Schmerzgesellschaft (vormals DGSS) angeboten. Ansonsten sind weitere kostenlose Prüfungen (Ausnahme: Prüfungsgebühr!) Sache einer Absprache des Institutes und des Prüflings (z.B. kommt es häufig vor, dass ein Prüfungsberechtigtes Mitglied einen Termin am Ort des Ausbildungsinstituts hat und Prüfungen abnehmen kann). Die Kosten für Wunschtermine (Fahrt- ggfs. Übernachtungskosten für zwei Prüfer) müssen vom Prüfling selber getragen werden.

    Die Prüfungsgebühr beträgt 150 €; sie ist für Mitglieder der 4 Fachgesellschaften (DGPSF, Deutsche Schmerzgesellschaft, DGS, DMKG) auf 100 € (= 2 x 50€ Auslagen für die beiden Prüfer) reduziert. Die Prüfung findet erst nach der Überweisung der Prüfungsgebühr statt. Die Gebühr wird auch einbehalten, wenn die Prüfung nicht bestanden wird.

    Gebührenkonto:
    Deutsche Schmerzgesellschaft-Unterkonto 'Prüfungskommission Schmerzpsychotherapie'
    Konto Nr. 100 018 913
    Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück eG
    BLZ 560 900 00

    IBAN: DE17 5609 0000 0100 0189 13

    BIC: GENODE51KRE

 

    Zertifizierung:

Checkliste für den Zertifizierungsantrag
(Einzelausführungen siehe unten)

Zertifizierungsgebühr bezahlt (s.u.)

 

Prüfungsgebühr bezahlt (siehe unter Prüfungsbedingungen)

 

Approbation als psychologischer oder ärztliche Psychotherapeut nachgewiesen

 

80 Stunden curriculare Theorie-Ausbildung nachgewiesen (s.u.)

 

10 Falldokumentationen ausgearbeitet (s.u.)

 

20 Teilnahmen an interdisziplinären Schmerzkonferenzen nachgewiesen

 

Bescheinigung des Arbeitgebers über die Beschäftigung an einer Schmerzinstitution über mindestens ein halbes Jahr
oder:
Bescheinigung des Schmerzarztes einer Schmerzinstitution über eine mindestens 2 Jahre erfolgte Kooperation (s.u.)

 

Nachweis über mindestens 25 Stunden Supervision (s.u.)

 

Anmeldung:
Bitte teilen Sie uns Ihren Wunsch nach Prüfung bzw. Zertifizierung per E-Mail an hardo.sorgatz@gmx.de mit.
Sie werden dann auf demselben Wege die nötigen Informationen erhalten, welche Unterlagen zur
Anmeldung wohin gesendet werden müssen.

 

Einzelausführungen

  • Zertifizierungsgebühr: Jeder Antrag ist verbunden mit einer Begutachtungsgebühr von 250 €; sie ist für Mitglieder der 4 Fachgesellschaften (DGPSF, Deutsche Schmerzgesellschaft, DGS, DMKG) auf 200 € (2 Gutachter = 2x100€) reduziert. Die Begutachtung beginnt erst nach Überweisung der Gebühr. Die Gebühr wird auch einbehalten, wenn der Zertifizierungsantrag abschlägig beschieden wird.
     
  • Gebührenkonto für Zertifizierungsantrag:
    Deutsche Schmerzgesellschaft-Unterkonto 'Prüfungskommission Schmerzpsychotherapie'
    Konto Nr. 100 018 913
    Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück eG
    BLZ 560 900 00
  • IBAN: DE17 5609 0000 0100 0189 13
  • BIC: GENODE51KRE
     
  • Falldokumentationen: Die Gemeinsame Prüfungskommission verzichtet auf die Vorgabe von ausgearbeiteten Musterfälle. Statt dessen hat die Kommission detaillierte Gliederungen ausgearbeitet, die für die Faldokumentation benutzt werden können. Sie können hier heruntergeladen werden.
  • Supervision: Die Ausbildungsordnung für die Fort-/Weiterbildung “Spezielle Schmerzpsychotherapie” beinhaltet 25 Stunden Supervision im Rahmen klinisch-psychologischer Tätigkeit mit Schmerzpatienten.
    Im Folgenden finden Sie eine Liste der SSPT-Absolventen, die bereit sind, Supervision anzubieten.
     

  •                                                                  Supervisorenliste SSPT


    Man kann aber nur bei zertifizierten Schmerzpsychotherapeuten/ Schmerzpsychotherapeutinnen Supervision machen, wenn diese schon mindestens drei Jahre nach Abschluss der eigenen Weiterbildung schwerpunktmäßig mit Schmerzpatienten gearbeitet haben. Bedenken Sie bitte auch, dass aus Ermangelung zertifizierter Kollegen und Kolleginnen auch Supervisoren zugelassen sind, die von der Ärzte- oder Psychotherapeutenkammer oder von der DGVT anerkannt sind. Diese sollten aber im Schmerzbereich arbeiten.
    Wenn Sie einen Supervisor oder eine Supervisorin für Ihre eigene Fort-/Weiterbildung vorschlagen möchten, dann mailen Sie dem Vorsitzenden der Gemeinsamen Prüfungskommission (E-Mail: hardo.sorgatz@gmx.de) folgende Informationen und beantragen eine Eignung für Ihre persönliche Schmerzsupervision:
    (1) In welchem Jahr hat der Supervisor/die Supervisorin die SSPT-Weiterbildung abgeschlossen?
    (2) In welcher(n) Einrichtung(en) und wie lange hat der Supervisor/die Supervisorin nach Abschluss der SSPT-Weiterbildung gearbeitet?
    (3) Falls der Supervisor/die Supervisorin keinen zertifizierten Abschluss in SSPT hat, welche Kammeranerkennung hat er/sie, seit wann, und in welchen Einrichtungen war er/sie in welchem Zeitraum schmerzpsychotherapeutisch tätig?
    Es müssen überwiegend Einzelsupervisionsstunden nachgewiesen werden (höchstens 12 Gruppensupervisionsstunden).
     
  • Kooperation mit Schmerzinstituten: Kooperation bedeutet, dass der Kollege mit Mitgliedern (vor Allem medizinischen) des Institutes einen regelmäßigen fachlichen Austausch führt und regelmäßig Patienten dieser Einrichtung psychotherapeutisch versorg. Über das Ausmaß der Regelmäßigkeit wird im Einzelfall entschieden. Die Einrichtung sollte über einen Psychologischen Schmerztherapeuten verfügen.
     
  • Curricula: Es werden ab Januar 2006 nur noch theoretische Ausbildungen anerkannt, die im Rahmen eines von der Prüfungskommission akkreditierten Curriculums erworben wurden. Frühere und aus einzelnen Ausbildungseinheiten zusammengestellte Theorieleistungen können nicht mehr anerkannt werden. Ein Wechsel zwischen den Ausbildungsinstituten muss im Ausnahmeverfahren von der Prüfungskommission gebilligt werden.

 

 

 

 

 

     

Prüfung und Zertifizierung

Curriculum der Schmerzgesellschaften DGPSF, Deutsche Schmerzgesellschaft, DGS, DMKG

UPDATE 19. September 2018