UPDATE 14. April 2018

FAQ

Curriculum der Schmerzgesellschaften DGPSF, Deutsche Schmerzgesellschaft, DGS, DMKG

 

 

Frage: Wofür steht SSPT?

Antwort: Spezielle Schmerzpsychotherapie

 

Frage: Ich habe schon mehrere Ausbildungsstunden absolviert, wie werden die angerechnet?

Antwort: Ab 2005 sind alle Übergangsbestimmungen außer Kraft. Das Zertifikat kann nur an Absolventen eines von der Prüfungskommission akkreditierten Curriculums ausgestellt werden.

 

Frage: Ist die Approbation Voraussetzung für die Zulassung zur SSPT-Fort-/Weiterbildung?

Antwort: Nein, aber sie muss vor der abschließenden Anerkennung der Fort-/Weiterbildung erworben werden.

 

Frage: Ist SSPT eine Fortbildung oder eine Weiterbildung?

Antwort: Der Unterschied zwischen einer Fort- und Weiterbildung ”Spezielle Schmerzpsychotherapie” (SSPT) liegt im Status der Anerkennung durch die Landespsychotherapeutenkammern. Weiterbildungungen sind in Weiterbildungsordnungen (WBO) der Psychotherapeutenkammern geregelt. Eine Weiterbildung beinhaltet eine deutliche Vertiefung und Spezialisierung des bereits erworbenen Fachwissens. Sie umfasst dabei einen wesentlichen Zuwachs an Kenntnissen und Fertigkeiten. Zur Weiterbildung gehört ein theoretischer und ein praktischer Teil. In Rheinland-Pfalz ist SSPT als Weiterbildung anerkannt.

 

Frage: Kann ich die Fort-/Weiterbildung beginnen, ohne eine nach dem PTG anerkannte psychotherapeutische Ausbildung begonnen zu haben?

Antwort: Nein, es sei denn, Sie können profunde theoretische Kenntnisse zum Thema Schmerz  nachweisen   und   haben   die   schriftliche  Mitteilung   einer Ausbildungsinstitution, dass Sie dort noch im selben Jahr angenommen werden. Dazu sollten Sie Ihrer Anmeldung die nötigen Nachweise beilegen.

 

Frage: Muss ich alle angegebenen Kurse in einem bestimmten Zeitraum absolvieren?

Antwort: Nein, Sie können sie auch über mehrere Jahre verteilen, aber die vorgebene Reihenfolge sollte eingehalten werden.

 

Frage: Können Kurse anderer Anbieter anerkannt werden?

Antwort: Ja,  aber sie  müssen  bestimmten  Qualifikationen genügen. Zum Beispiel, wenn Sie Kurse bei ehemaligen Dozentinnen und Dozenten des alten DGSS-Curriculums bei der DPAF belegen, können Sie von einer Anerkennung ausgehen. Andernfalls reichen Sie bitte Ihre Unterlagen über die bereits absolvierten bzw. gewünschten Kurse ein.

 

Frage: Werden meine Daten gespeichert?

Antwort: Ja, mit Ihrer ersten Anmeldung zu einem unserer Kurse erteilen Sie uns die  Genehmigung, eine  person-bezogene Datei über sich anzulegen. In diese werden  alle   weiteren Leistungen in puncto Weiterbildung SSPT aufgenommen.  Diese Datei dient der   gezielten Kursplanung und wird als Hardcopy der Prüfungskommission zugestellt, sobald Sie  sich zum  Abschluss der Ausbildung anmelden. Eine anderweitige Verwendung oder Übermittlung Ihrer personenbezogenen Daten ist nicht geplant und bedarf Ihrer ausdrücklichen schriftlichen Genehmigung. Falls Sie keinen  Eintrag wünschen, müssen Sie uns dieses bei  der Erstanmeldung  -  oder  auch  zu  einem späteren Zeitpunkt  -   mitteilen.  Im letzteren Fall werden Ihre elektronischen Daten gelöscht.

 

 Frage: Muss ich immer beide Veranstaltungen an einem Wochenende belegen?

Antwort: Nein, aber wir halten es für sinnvoll. Die Blockung der Veranstaltungen sollte Ihnen  Wochenenden  und  Spesen "sparen".  Darüber hinaus sind die Veranstaltungsinhalte an einem Wochenende inhaltlich aufeinander abgestimmt.

 

Frage: Muss ich die vorgegebene Reihenfolge der Kurse einhalten?

Antwort: Ja, weil es sinnvoll ist und einen zunehmend gleichen Wissensstand bei allen Kursteilnehmern gewährleistet. Da aber auch zeitlich nicht aufeinander aufbauende  Kurse anderer  Anbieter  akzeptiert  werden, kann  - insofern noch Plätze frei sind - auch ein Quereinstieg mit geringerer Priorität angenommen werden. Dazu sollten Sie uns mitteilen,  welche Kurse Sie aus dem früherem Curriculum bzw. bei anderen Anbietern bereits absolviert haben.

 

Frage: Was bringt  diese Weiterbildung für meine berufliche Zukunft?

Antwort: In der Vertreterversammlung der Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz am 30.04.2005 wurde der Antrag des Vorstandes, die spezielle Schmerz-Psychotherapie als ankündigungsfähigen Zusatztitel im Rahmen der Weiterbildungsordnung zu etablieren, einstimmig (!) angenommen.

 

Frage: Kann ich als zugelassener Psychotherapeut nicht ohnehin Patienten mit chronischen Schmerzen behandeln?

Antwort: Ja,  aber es wird zunehmend klar, dass eine Spezialisierung notwendig ist. Auch (fast) alle Ärzte behandeln Schmerzen, und haben dennoch erkannt, dass eine spezielle Schmerztherapie sinnvoll ist.

 

Frage: Warum sind einige Kurse gegenüber früher viel billiger geworden?

Antwort: Wir arbeiten nicht kommerziell aber dennoch nicht weniger  professionell,  hoffentlich.  Unsere Kostenkalkulation  ist sehr eng  und auf mindestens 10 Teilnehmern pro  Kurs  aufgebaut. Bei wenigern zahlt die DGPSF drauf. Der zum Teil wesentliche Unterschied zur vorangegangenen Organisation besteht vielleicht darin, dass mit den an sich attraktiven "Schmerzkursen"  nicht mehr Honorare für ABO-Dozenten oder andere, weniger begehrte   Kurse  mitfinanziert  werden müssen.

 

Frage: Was geschieht mit überschüssigen Mitteln?

Antwort: Gewinne werden anfangs benutzt, die Vorfinanzierung bei der DGPSF zu tilgen. Dann wird wahrscheinlich die  Infrastruktur der  Organisation  weiter professionalisiert. Letztlich  entscheidet  darüber der Vorstand der DGPSF, der übrigens auch das Konto überwacht.

 

Frage: Werden Kurse der Zusatzausbildung auf die Ausbildung "psychologische Psychotherapie" nach dem PTG angerechnet?

Antwort: Nein, aber eine bessere Verzahnung ist geplant. Vorstellbar wären Schwerpunktsetzungen in der allgemeinen Ausbildung,  z.B. Richtung Neuropsychologie oder Psychologische Schmerztherapie.

 

Frage: Kann ich mich mit Falldokumentationen aus der allgemeinen Psycho-            therapieausbildung auch in der SSPT-Fort-/Weiterbildung qualifizieren?

Antwort: Wenn sie unseren  Anforderungen entsprechen, ist dies prinzipiell möglich. Gezielte Hinweise werden zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht.

 

Frage: Wie kann ich mich auf die einzelnen Kurse vorbereiten?

Antwort: Unsere Dozenten erhalten rechtzeitig vor Kursbeginn eine Liste mit den Adressen aller Teilnehmer,  damit sie Ihnen gegebenenfalls Vorbereitungsinformationen zustellen können. Vielleicht ist es uns auch bald möglich, entsprechende Informationen über e-Mails zu verbreiten.

 

Frage: Kann ich vorab erfahren, wer noch an einem bestimmten Kurs teilnimmt, z.B. zur Bildung von Fahrgemeinschaften?

Antwort: Auf Anfrage schon. Vielleicht finden wir bald einen kostengünstigen Weg regelmäßig alle Kursteilnehmer darüber zu informieren.

 

Frage: Können Sie mir ein günstiges Hotel empfehlen, wo ich vielleicht auch andere Kursteilnehmer treffe?

Antwort: Dazu bräuchten wir auch Ihre Erfahrungen, was günstig und gut ist. Wir werden uns zusammen mit den Dozenten um eine Auswahl geeigneter Hotels am Tagungsort bemühen.

 

Frage: Wie sieht es mit der Qualität der Kurse aus?

Antwort: Alle Kurse bzw. ähnliche derselben Dozenten wurden in der Vergangenheit sehr positiv  (im Durchschnitt besser als gut) bewertet. Aber selten ist jeder Teilnehmer gleichermaßen zu begeistern.

 

Frage: An wen kann ich mich mit Kritik wenden?

Antwort: Ansprechpartner sind in erster Linie die Dozenten, dann die Organisatoren und schließlich der jeweilige Vorstand der DGPSF.

 

Frage: Erhalte ich als DGPSF- bzw. DGSS-Mitglied einen Nachlass auf die Kursgebühren?

Antwort: Die Teilnehmer entrichten mit dem Antrag auf Zertifizierung nach  § 6 (6) eine Prüfungsgebühr von € 200,-. Für Mitglieder der beteiligten Schmerzgesellschaften reduziert sich die Gebühr auf € 150,-.

 

Frage: Ist die SSPT-Fort-/Weiterbildung nur für Diplom-Psychologen möglich?

Antwort: Nein, auch ärztliche Psychotherapeuten/innen können teilnehmen.

 

Frage: Warum benutzen Sie ein anderes Logo als die DGPSF?

Antwort: Nun  ja, weil wir nicht die DGPSF sind, sondern nur ein Ableger. Alle Seiten mit unserem  Logo  sind  hausgemacht und keine offizielle Mitteilung der DGPSF. Übernehmen wir Seiten, erscheint nur das DGPSF-Logo, entsprechendes gilt für die DGSS.

 

Frage: Findet man bald bei Ihnen auch Angebote zur Fort-/Weiterbildung von anderen Institutionen?

Antwort: Grundsätzlich ja, da unser  Interesse die  Entwicklung und Verbreitung schmerztherapeutischen Know-Hows bei allen Psychotherapeuten ist. Wir werden später auch    über andere solide Angebote informieren, die zur www.schmerzpsychotherapie.net passen, damit Sie unter Abwägung von Qualität und Kosten die für Sie bestmögliche Ausbildung wählen können.

 

Frage: Kann man bei Ihnen auch Stellen- oder andere Hinweise veröffentlichen?

Antwort: Grundsätzlich ja, denn wir verstehen uns auch als Forum für spezielle Schmerzpsychotherapeuten.

 

Frage: Ihre Ausbildung  ist wahrscheinlich nur für  Verhaltenstherapeuten                     geeignet, ich aber bin in einer tiefenpsychologischen Psychotherapieausbildung, geht das?

Antwort: Unsere Erfahrungen  mit   den Kursen in   der   Vergangenheit haben gezeigt, dass unterschiedliche therapeutische  Herangehensweisen in der Regel fruchtbare Diskussionen und  Informationen bringen? Wir schreiben Interdisziplinarität  auch innerhalb der SSPT groß. Wenn wir auch manchmal meinen sollten, dass andere als verhaltenstherapeutische Ansätze  bei Schmerzpatienten nicht besser sind, können wir dennoch von diesen lernen.

 

Frage: Dürfen ärztliche Psychotherapeuten an diesen Kursen teilnehmen?

Antwort: Ja.

 

Frage: Ich habe langjährige Erfahrungen in der psychologischen Schmerztherapie, muss ich dann für die  Zulassung zum Abschluss noch alle Kurse belegen?

Antwort: Ja, oder entsprechende anderer Anbieter.

 

Frage: Ich  habe einen Kurs besucht und hätte dazu gerne detaillierte Unterlagen für das spätere Abschlusskolloquium, kann ich die bei Ihnen erhalten?

Antwort: Nein, da müssen Sie sich direkt mit dem Dozenten in Verbindung setzen. Wir hoffen, das in Zukunft zentralisieren zu können.

 

Frage: Wie muss ich mir die Vorgehensweise beim Abschlusskolloquium vorstellen?

Antwort: Durchgeführt wird eine Art Disputation einiger Ihrer Falldokumentationen. Sie werden gebeten, fallbezogen interdisziplinäre Behandlungs- und Diagnoseprinzipien anzuführen und ihre Vorgehensweise zu erörtern.